Erziehungstipps

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Leider kommen Kinder ohne "Anleitung " zur Welt! - Das Eltern sein bedeutet oft eine grosse Herausforderung , welche mit dem Kind mit zu wachsen scheint! Wir kennen dieses Gefühl und haben gerade deshalb die MamahatSpass Methode entwickelt. Hier einige Fragen die uns immer wieder gestellt wurden. Um die Antworten von Nicole zu lesen klicken Sie bitte die Frage auf.

Wenn Sie weitere Fragen haben können Sie sich für unseren Gratis Kurs anmelden und Ihre Fragen an, fragen@mamahatspass.com, emailen.
 

Fragen:

Mein Mann und ich haben unterschiedliche Ansichten in Sachen Erziehung. Dies führt häufig zu Streit!

Wann immer mehr als eine Person für die Erziehung verantwortlich ist, entstehen Probleme. Sogar wenn zwei Personen sich grundsätzlich einig sind über den Erziehungsstil! Sind die Erziehungsvorstellungen unterschiedlich, wird das Problem noch viel grösser. Die Kinder merken schnell, wie sie die zwei Erwachsenen gegeneinander ausspielen können, und nützen diese Situation oftmals aus. Das Problem kann jedoch leicht behoben werden, indem jeweils bloss eine Person die Verantwortung für die Kinder hat. Die Verantwortung kann man übergeben. Man muss die Kinder jedoch klar informieren, damit diese wissen, welche Person die Entscheidungen trifft und wessen Regeln nun gelten. Die Erziehungspersonen müssen sich entsprechend strikte daran halten und sich nicht einmischen, wenn sie nicht die Verantwortung haben.

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Ich habe Angst davor, das Kind seelisch zu verletzen, wenn ich es bestrafe!

Grundsätzlich bin ich gegen Bestrafung, weil Bestrafung immer einen schalen Nachgeschmack hat. Auch führt Bestrafung häufig zu Machtkämpfen, welche sowohl den Kindern wie den Eltern letztendlich nur schaden. Allerdings finde ich es wichtig, dass Kinder in die Verantwortung genommen werden. Die Kinder brauchen dies sogar, damit sie wachsen und lernen können. Wichtig ist für Eltern, den Unterschied zu kennen zwischen Bestrafung und in die Verantwortung nehmen.

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Mein Kind befolgt meine Instruktionen nicht!

Allgemein lässt sich sagen, dass Kinder Instruktionen nur dann befolgen, wenn sie unbedingt müssen, oder aber diese ihnen Spass bereiten. Wenn Ihr Kind die Instruktionen nicht befolgt, weiss es, dass es auch ohne durchkommen wird. Mit anderen Worten: Es muss diese Instruktionen nicht befolgen. Die einfachste Lösung ist es zu prüfen, ob Sie die Situation so präsentieren können, dass es Spass macht. Das Kind möchte nun hoffentlich die Instruktionen befolgen. Wenn eine solche Präsentation nicht möglich ist, empfehle ich, drei einfache Regeln aufzustellen, welche befolgt werden müssen. Dies sollten dann konsequent durchgesetzt werden. Wenn das klappt, führen Sie die nächsten drei Regeln ein.

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Wie viel Mithilfe kann ich von meinem Kind erwarten?

Eine Familie, auch wenn diese nur aus zwei Personen besteht, bildet ein Team. Es ist wichtig, dass die Familie auch als Team funktioniert. Das bedeutet: Alle helfen mit. Die Arbeiten sollten gerecht verteilt werden. Am besten beginnt man schon sehr früh damit, die Kinder beim Mithelfen zu integrieren.

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Ich muss immer alles hundert Mal sagen!

Sich dauernd zu wiederholen, führt beim Erzieher in den meisten Fällen zu Wut und Machtlosigkeit. Wichtig ist, dass Sie nicht gegen das Kind anreden, sondern mit dem Kind. Gehen Sie buchstäblich auf Augenhöhe runter, bevor Sie mit dem Kind zu sprechen beginnen. Vergewissern Sie sich, dass Sie seine Aufmerksamkeit tatsächlich haben. Das Kind sollte Augenkontakt mit Ihnen haben; erst danncsprechen Sie das Kind an. Danach fragen Sie, noch stets Augenkontakt haltend, ob es die Instruktion wirklich verstanden hat. Wiederholen wird auf diese Weise unnötig.

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Mein Kind ist aggressiv!

Hier ist es wichtig, schon in den ersten Lebensjahren sofort einzugreifen. Schlägt ein Baby z.B. die Mami spielerisch ins Gesicht, nimmt man die Hand des Kindes und fährt mit dieser sanft über das Gesicht und sagt dazu "lieb sein", damit das Kind den Unterschied spürt. Bei älteren Kindern wirkt meistens ein sofortiges Timeout (siehe Timeout Tool) mit klaren Instruktionen. Ist das Kind danach immer noch aggressiv, gibt es nochmals ein Timeout. Danach nimmt man es aus dem Umfeld heraus oder wiederholt das Timeout so lange, bis das Kind kooperiert.

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Mein Kind isst nie, was ich koche!

Nachdem Sie Ihr Kind ärztlich abgeklärt haben und somit sicher sind, dass seine Appetitlosigkeit nicht körperlich bedingt ist, empfehle ich als erstes eine neue Regel. Es gibt nur dann Essen zwischendurch, wenn alles beim gemeinsamen Mittagessen aufgegessen wird. Sie können damit anfangen, ganz kleine Portionen zu servieren, und diese Portionen dann kontinuierlich steigern.

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Ich kann das alleine! - wann brauchen Kinder Hilfe?

Meistens unterschätzen wir unsere Kinder. Sie können viel mehr, als wir ihnen zutrauen! Es ist sehr wichtig, dass man einem Kind ermöglicht, möglichst viel alleine zu machen. Auch wenn es mehr Zeit in Anspruch nimmt... Bindet das Kind beispielsweise seine Schuhe selbständig, ist dies ein tolles Erfolgserlebnis. Auch wenn es nicht immer auf Anhieb klappt: Mit geduldigem Coaching und genauen Instruktionen kann man einem Kind so zu fördernden Erfolgsgefühlen verhelfen. Ist jedoch die Sicherheit oder Gesundheit des Kindes gefährdet, sollte man unbedingt eingreifen.

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Immer diese Streitereien unter den Geschwistern!

Streiten kommt in den besten Familien vor, es muss jedoch nicht immer sein! Streiten tut eigentlich niemandem gut. Darum sollte man Streiten für die Beteiligen möglichst unattraktiv machen. Ganz nach dem Moto: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte! So könnte es auch bei Ihnen aussehen! Wichtig ist, dass man auch hier ganz klare Grenzen setzt und diese dann konsequent durchsetzt (siehe Werkzeug Streiten und Grenzen setzen).

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Wie fördere ich die emotionale Intelligenz meines Kindes?

Jetzt sind wir bei meinem Lieblingsthema. Emotionale Intelligenz kann man lernen und darum kann man diese durch die Erziehung auch sehr stark fördern. Ein emotional intelligenter Mensch kann besser mit seinen Emotionen und den Emotionen in seiner Umgebung umgehen. Mehr über Emotionale Intelligenz zu erfahren, heisst nicht nur, dass Sie ihrem Kind ein wichtiges Geschenk fürs Leben mit auf den Weg geben können. Nein, es bedeutet ebenfalls, dass Sie sich selbst emotional besser kennenlernen werden und dadurch auch weniger in Machtkämpfe verwickelt werden. Diese werden meistens auf einer emotionalen Ebene ausgetragen werden. Das Thema ist jedoch sehr komplex und wird idealerweise im 120 Tageskurs online näher erklärt.

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